Werkzeuge

Lochkarten habe ich nicht mehr erlebt, Maschinensprache (auch ausserhalb von Grundlagen und Techniken des Compilerbaus) gerade noch, aber meine Werkzeugkiste war zu Beginn meiner Karriere (um die Jahrtausendwende) trotzdem noch primitiv und bestand abgesehen vom Java Development Kit (JDK) im Wesentlichen aus TextPad. Erste Gehversuche mit einer integrierten Entwicklungsumgebung (integrated development environment, IDE), nämlich NetBeans, änderten 2001 daran noch nichts.

In den letzten zehn Jahren war dann doch eine IDE, nämlich Eclipse (bei Squeng in Form der Scala IDE), mein wichtigstes Werkzeug. Dazu gesellte sich schon nach Doodles Wechsel von Subversion zu Git noch SourceTree.

Wie Oli von TestingTime haben zwischenzeitlich nicht wenige meiner Kollegen aus der Java- oder Scala-Welt von Eclipse auf IntelliJ gewechselt (oder setzen wie Martin von Odddots nebst Visual Studio auch WebStorm ein). Obwohl ich keine Vorbehalte gegen russische Software habe, habe ich trotz einiger Nachteile von Eclipse und zahlreicher Vorteile von IntelliJ bisher auf einen Wechsel verzichtet (obwohl Squeng noch von JetBrains’ Startup-Rabatt profitieren könnte): IntelliJ ist zweifelsohne wahnsinnig mächtig, wirkt aber halt auch gross und schwerfällig.

Stattdessen habe ich an Visual Studio Code einen Narren gefressen: leichtgewichtig, nützliche Erweiterungen aus vertrauenswürdigen Quellen und sogar kostenlos.

VSC

Übrigens: Eine treibende Kraft hinter Eclipse damals und hinter Visual Studio Code heute ist der Schweizer Erich Gamma, der ein paar Jahre vor mir am Ubilab war. Ich war nur im Sommer 1998 als Praktikant dort (so wie auch Marissa).